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04. Oktober 2017 - 08:30Kolumne 10/17: Assistenzsysteme

Sprache erobert das Banking zurück

von Bernd Wittkamp

Intelligente Sprachassistenten wie Amazon-Alexa oder Google Home stehen vor dem Durchbruch. Für die Sparkassen eröffnen die Sprachanwendungen für das Wohnzimmer neue Möglichkeiten in der Interaktion mit den Kunden, ist sich BBL-Kolumnist Bernd Wittkamp sicher.

Eine Kurzzusammenfassung und einen Ausblick finden Sie hier.

Bernd Wittkamp (Star Finanz, Hamburg)
Die Vision, mit Maschinen zu sprechen, ist schon alt. Die zahlreichen Fans der Serie Star Trek wissen Bescheid: Bereits in den 1960er-Jahren lenkte die Crew um Commander Spock ihr Raumschiff per Sprachbefehl durch Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. David Hasselhoff plauderte dann in den 80ern mit "Kit", seinem Gefährten auf vier Rädern. Jedoch war die Steuerung von Raumschiffen, Autos oder sonstigen Geräten bis dato Science Fiction.

Was früher Fantasie war, wird heute Wirklichkeit. Noch steht die Technologie am Anfang, doch die Möglichkeiten, die intelligente Sprachassistenten wie Amazon-Alexa oder Google Home auf einer Vielzahl von Feldern bieten, sind grenzenlos. Ein Trend, dem auch die Sparkassen offen begegnen. Mit neuen Voice-Anwendungen für das Wohnzimmer haben sie in den kommenden Jahren die Möglichkeit, die Bindung zu ihren Kunden auszubauen und mithilfe der Technologie neue Erlöse zu erzielen.

2017: Hier kommt Alexa

2007 hat Apple sein iPhone vorgestellt, zehn Jahre später besitzen 2,3 Milliarden Menschen ein Smartphone. Mit dem Thema Sprachsteuerung kündigt sich jetzt die nächste tiefgreifende Revolution an. "Voice" gilt als das nächste "große Ding" in der digitalen Welt. Das Versprechen: Für Nutzer wird vieles noch einfacher und bequemer. Statt Informationen mühsam einzutippen oder sich durch das Internet zu klicken, können sie schnell einen Sprachassistenten befragen.
Sprache ist das persönlichste und intuitivste Medium, das uns Menschen zur Verfügung steht. Und Sprachassistenten sind längst mehr als eine Zukunftstechnologie. Bereits 2016 hatten rund 28 Millionen Menschen in Deutschland Erfahrungen mit ihnen gemacht, darunter vor allem Smartphone-Spracherkennungstools wie Apples "Siri" oder Googles "Now". Mit den neuen Sprachassistenten für zu Hause erreicht die Technologie jetzt jedoch eine neue Stufe. Mit seiner Assistentin Alexa und den dazugehörigen "Echo"-Lautsprechern ist Amazon Vorreiter bei dieser Technologie für das Wohnzimmer. In Deutschland wird der Echo seit einem Jahr verkauft, Google Home ist im vergangenen August gestartet.
Laut einer Umfrage der Beratungsfirma PwC liegt bei der Nutzung von Sprachassistenten zu Hause das Abspielen von Musik an erster Stelle (52 Prozent). Auf den Plätzen folgen mit 48 Prozent das Abfragen von allgemeinen Informationen wie Nachrichten und Wetter, die Beantwortung von Wissensfragen (44 Prozent), die Terminplanung und -verwaltung (37 Prozent) sowie die Planung von Fahrten und Routen (31 Prozent). Die Unterstützung bei Bankgeschäften liegt mit zehn Prozent noch relativ weit hinten. Doch mit der weiteren Marktdurchdringung dieser Sprachassistenten werden Kunden diesen Service auch von ihren Banken erwarten.

Der Skill: Die neue App

Damit auch Finanzinstitute die neue Technologie für sich nutzen können, entwickeln Banken, Versicherer und andere Dienstleister sogenannte Skills – vergleichbar mit Apps für das Smartphone. Derzeit gibt es in Deutschland rund 3000 Skills, in den USA sind es bereits 15 000. Noch stammen nur wenige aus der Finanzbranche, doch fast alle Banken denken darüber nach oder experimentieren schon damit.
Aktuell bieten etwa Comdirect und die Börse Frankfurt einen Skill an, über den Kurse von Aktien, Fonds und Devisen abgefragt werden können. Eine Volksbank sowie der Online-Vermögensverwalter Visualvest sind zuletzt nachgezogen. Erste Angebote gibt es auch von Versicherern: Bei der Deutschen Familienversicherung sowie der Allianz hilft Alexa bei der Auswahl des passenden Versicherungstarifs. Daneben bietet die Baufinanzierungsplattform Interhyp einen Zinsrechner. Smartsteuer, ein Anbieter von Software für die Steuererklärung, beantwortet per Alexa Fragen rund um das Thema Steuern.
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  1. Sprache erobert das Banking zurück
  2. Kunden und Banken profitieren von neuen Sprachanwendungen
  3. Fazit und Ausblick
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