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08. Oktober 2018 - 16:37Nachhaltigkeit

Innovativ zapfen und zahlen

von Stephan Arounopoulos, S-Payment

Girocard, Kreditkarte, Paydirekt: Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt den Ausbau der Elektromobilität mit dem Angebot, unterschiedliche Zahlverfahren zu nutzen.

Der Bereich der Elektromobilität kann der Sparkassen-Finanzgruppe ein neues, nachhaltiges Geschäftsfeld eröffnen. (dpa)
Elektromobilität ist in Deutschland ein Markt mit Wachstumspotenzial. Die deutschen Automobilhersteller wollen bis 2025 einen Großteil ihrer Modelle auch als Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge anbieten. Laut Studien sollen bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Damit Besitzer von Elektrofahrzeugen überall schnell und bequem Strom tanken können, wird ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen E-Ladesäulen benötigt – laut Expertenschätzungen rund 33 000 öffentliche E-Ladesäulen und mehr als 800 Schnellladepunkte an Autobahnen und Bundesstraßen.

Neues Marktsegment schärft das Profil

Von den bis heute aufgestellten rund 10 300 E-Ladestationen verfügen noch die wenigsten über ein offenes, barrierefreies Bezahlverfahren, das möglichst alle Strom-Tankkunden nutzen können. Die Sparkassen erhalten daher von ihren kommunalen und Firmenkunden zunehmend Anfragen, gängige Bezahlverfahren an E-Ladesäulen zu ermöglichen. Für die Sparkassen öffnet sich hier ein neues Marktsegment: Mit der Integration der deutschlandweit verbreiteten kreditwirtschaftlichen Zahlverfahren Girocard, Kreditkarte oder Paydirekt an Elektro-Ladesäulen können sie die Elektromobilität im Sinne ihrer Kunden vorantreiben, ihre Erträge aus dem Zahlungsverkehr steigern und ihr Nachhaltigkeitsprofil schärfen.
Die Sparkassen-Finanzgruppe hat schnell auf die Anforderungen des Marktes reagiert und bietet bereits eine erste Lösung für das barrierefreie Bezahlen an E-Ladesäulen. Auf Initiative des Vorstands der Sparkasse Paderborn-Detmold haben die Sparkassen Einkaufsgesellschaft (SEG), die S-Payment und die BS-Payone mit dem Anbieter von E-Mobility-Ladelösungen Wallbe eine neue E-Ladestation entwickelt. An dieser Station können die Kunden sowohl kontaktlos mit ihrer Girocard oder Kreditkarte als auch mit dem Online-Zahlverfahren Paydirekt bezahlen. Die S-Payment unterstützte die Integration der Zahlverfahren, die Abrechnung der Zahlungen erfolgt über den Netzbetreiber BS Payone.

Mittelfristig alle Filialen mit Ladestationen ausstatten

Das Angebot der SEG richtet sich zum einen an Sparkassen, die in ihrem eigenen Fuhrpark verstärkt Elektro-Fahrzeuge einsetzen wollen. Sie benötigen dann auch Ladestationen auf ihren Parkflächen. "Mittelfristiges Ziel ist es, die Sparkassenfilialen flächendeckend mit Ladestationen auszustatten", sagt Dominik Freund, Geschäftsführer von Wallbe. Die neue Ladestation kann für jedes Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe individuell gebrandet werden. Thomas Schwolow, Geschäftsführer der SEG, verweist auf den positiven Effekt für das Thema "Mobilität der Zukunft": "Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur im Filialnetz der Sparkassen-Finanzgruppe gelingt es uns, dass immer mehr Sparkassenkunden und Mitarbeiter an schnell erreichbaren Ladesäulen Strom tanken können."

Außerdem gibt es ein separates Angebot für Firmenkunden, die über ihre Sparkasse E-Ladesäulen für ihr eigenes Unternehmen bestellen wollen. Auf der Fachmesse "E-Move 360 Grad", die vom 16. bis 18. Oktober in München stattfindet, stellt Wallbe die neue E-Ladestation vor. Tipp für Sparkassen, die bereits überlegen, in eigene Ladesäulen zu investieren: Die SEG hat für die neue Ladestation einen zusätzlichen Messerabatt ausgehandelt.

Viele Projekte in Partnerschaft geplant

Um das Akzeptanznetz von E-Ladesäulen mit kreditwirtschaftlichen Zahlverfahren bundesweit auszubauen und die Sparkassen-Finanzgruppe frühzeitig im dynamischen Markt "Elektromobilität" zu positionieren, plant die S-Payment im nächsten Schritt gemeinsame Projekte mit interessierten Sparkassen, der BS-Payone, E-Ladesäulen-Herstellern, Energieunternehmen und Stadtwerken. Zudem sollen strategische Partnerschaften mit führenden Herstellern aufgebaut und die Integration von kreditwirtschaftlichen Zahlverfahren in deren Ladesäulen incentiviert werden.
Ziel ist es, in der Sparkassen-Finanzgruppe eine fundierte Expertise für Paymentlösungen in der Elektromobilität aufzubauen. Dann können die Sparkassen ihre Kommunal- und Firmenkunden individuell beraten und ihnen gleich eine sparkasseneigene "Out of the box"-Lösung anbieten. Das Engagement in diesem Markt ist auch ein glaubwürdiger Schritt der Sparkassen zu mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft.
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