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20. Dezember 2018 - 16:25Vertrauensdienst "YES"

„Frühzeitig den Fuß in der Tür haben“

Die Stadtsparkasse Haltern am See gehört zu den ersten, die sich zur Teilnahme am Vertrauensdienst entschieden haben. Die Vorstände Helmut Kanter und Jutta Kuhn und die Vertriebsmanagerinnen Nicole Seine und Carolin Bußmann erläutern die Gründe dafür.

Wollen Kunden ermöglichen, sich barrierefrei im Internet zu bewegen: Vertriebsmangerinnen Carolin Bußmann (links) und Nicole Seine. (Sparkasse)
DSZ: Die Stadtsparkasse Haltern am See hat sich noch in diesem Jahr dafür entschieden, am Vertrauensdienst Yes teilzunehmen. Warum? Welche Vorteile erwartet Ihr Institut?
Helmut Kanter: Es gibt derzeit noch keinen etablierten Identitätsdienst, so dass wir jetzt früh genug den Fuß in der Tür haben und vorhandene Potenziale ausschöpfen können. Sobald der Name Yes in Deutschland bekannt wird, sind wir bereits mit dabei. Außerdem hat der Sparkassenverband Westfalen-Lippe die Kosten der Ersteinrichtung des Yes-Portlets bei Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember übernommen.
DSZ: Kleinere Sparkassen kritisieren häufig, dass der Yes-Identitätsdienst ihren Instituten keinen finanziellen Mehrwert bieten würde. Was würden Sie diesen Sparkassen antworten?
Jutta Kuhn: Sie haben möglicherweise Recht. Vor allem zu Beginn werden wir keinen großen finanziellen Ertrag erwirtschaften können. Aber darum geht es in diesem Fall auch gar nicht. Wir haben die Chance, uns mit Yes als innovativer Finanzdienstleister zu positionieren. Langfristig erwarten wir natürlich einen finanziellen Mehrwert.
DSZ: Welchen primären Mehrwert bietet Yes aus Ihrer Sicht Ihren Endkunden?
Nicole Seine: Für den Online-kunden entfällt bei Käufen oder Vertragsabschlüssen im Internet die erneute Eingabe von Daten. Dadurch wird der Anmeldeprozess und die Antragsstrecke deutlich vereinfacht. Unsere Kunden können sich damit barrierefrei im Internet bewegen.
DSZ: Gab es vor Vertragszeichnung in Ihrem Haus auch problematische Themen? Wenn ja, wie haben Sie diese lösen können?
Carolin Bußmann: Nein, Probleme sind nicht aufgetreten. Wir haben lediglich mehr Zeitaufwand, zum Beispiel für Auslagerungsanalyse und Datenschutzfolgenabschätzung, aufbringen müssen, als wir ursprünglich eingeplant hatten.
DSZ: Können Sie sich vorstellen, Ihren regionalen Partnern und Firmenkunden eine Teilnahme an Yes zu empfehlen? Gibt es bereits passende Unternehmen?
Kanter: Definitiv ja! Für alle Händler mit guter Onlinepräsenz ist Yes empfehlenswert. Gerade für uns als kleines Institut ist es auch sehr einfach, Partner zu vermitteln, da die Vermarktung im Wesentlichen die Yes.de GmbH übernimmt.
DSZ: Wie haben Sie die Einführungsunterstützung durch die Vertragspartner empfunden?
Seine: Das gelieferte Gesamtpaket zur Einführungsunterstützung mit Rollout-Leitfaden und Content hat uns sehr gut gefallen. Wir konnten klar einen roten Faden erkennen und das Projekt wunderbar mit Hilfe der bereitgestellten Unterlagen umsetzen. Hilfreich waren auch die sehr transparent dargestellten Risiken und Einschätzungen. Besonders positiv aufgefallen ist uns der Support vom Sparkassen-Finanzportal, der alle Fragen zeitnah und kompetent beantwortet hat.
DSZ: Welcher Aufwand ist mit der Einführung von Yes verbunden?
Bußmann: Durch die umfangreiche Einführungsunterstützung konnten wir das Projekt nebenbei bearbeiten. Insgesamt hat sich die Einführung über einen Zeitraum von etwa drei Monaten erstreckt mit insgesamt 20 Personentagen. Mit der Kommunikation werden wir erst im neuen Jahr starten. Für die Nutzung von Yes zahlen wir netto einmalig 450 Euro für die Aufschaltung der Banking-API.


Die Fragen beantworteten: Helmut Kanter, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Haltern am See, Jutta Kuhn, Vorstandsmitglied, Nicole Seine, Leiterin Vertiebsmanagement, und Carolin Bußmann, Mitarbeiterin Vertriebsmanagement.
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Drei Fragen zu Yes

Was ist Yes? Yes ist der digitale Identitäts- und Vertrauensdienst der Sparkassen. Er ermöglicht es Sparkassenkunden, lange Antragsstrecken zu überspringen, sich online zu identifizieren und Verträge abzuschließen. Dadurch können Sparkassenkunden Zeit sparen, Verfahren wie Postident oder Video-Legitimation werden auf innovative Weise abgelöst. Identitätsdienste stellen darüber hinaus ein neuartiges Ertragspotenzial für Sparkassen dar.

Wann startet Yes? Bereits jetzt sind Sparkassen dazu aufgerufen, den Vertrag zum Identitätsdienst zu zeichnen. Nach Vertragsschluss folgt eine umfangreiche „Friends & Family“-Phase, in der Institute die Funktionen testen und bewerten können, bevor der Identitätsdienst im zweiten Quartal 2019 auch den Endkunden zur Verfügung gestellt wird.

Wer hilft bei Fragen weiter? Informationen rund um den Sparkassen-Identitätsdienst gibt es beim Yes-Projektteam des Sparkassen Finanzportals, E-Mail: Yes@sparkassen-finanzportal.de, Tel. (030) 24636 89999.
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