Anzeige
Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dieser Beitrag steht exklusiv Abonnenten des SparkassenZeitung Portals zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich hier ein:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen oder benötigen Sie ein neues?
Hier anfordern

Weitere Informationen zu Produkten, Bestellmöglichkeiten mit Testzugang, Lizenzprüfung oder FAQs finden Sie im Bereich Abo-Service.
Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt online mit uns auf oder rufen Sie uns an:
Tel.: +49 711 782-1173.

Passwort vergessen

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an und erhalten Sie einen Link um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns registriert sind. Nach dem Klicken auf "Absenden" bekommen Sie eine Mail mit dem Link. Klicken Sie den Link an oder kopieren Sie diesen in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers. So werden Sie automatisch angemeldet und können Ihr Passwort ändern.

Anzeige
11. August 2017 - 16:06Konjunktur

Export bricht ein

von Thomas Rosenhain

Der Dieselskandal wird bemerkbar. Deutsche Autos bei Ausfuhren weniger gefragt und auch die Produktion geht zurück.

Im chinesischen Containerhafen Tianjin kommen weiterhin Pkw aus Europa und den USA an. Doch die Nachfrage hat zuletzt an Schwung verloren. Deutsche Exporte gehen zurück, gerade im Kfz-Bereich. (dpa)
Die deutschen Exporte sind im Juni so stark geschrumpft wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren gingen um 2,8 Prozent zum Vormonat zurück, meldet das Statistische Bundesamt. Zwei wichtige Gründe seien China und der Dieselskandal.

Zum Exportweltmeister China wächst der Handel zwar, aber deutlich langsamer als erwartet. „Auf der Importseite sollten Pekings Maßnahmen beim Kampf gegen Schattenbankenaktivitäten und Überkapazitäten merkliche Spuren hinterlassen“, sagt Frederik Kunze, Volkswirt bei der NordLB. „Die chinesischen Exporteure dürften zudem einen stärkeren Renminbi zu spüren bekommen.“

Sinkender Autoabsatz

Ein ebenso wichtiger Grund ist wohl im Dieselskandal und der Krise der Autobauer zu suchen. Kraftwagen und Kraftwagenteile waren im Jahr 2016 mit 228,2 Milliarden Euro und einem Anteil von 18,9 Prozent an den deutschen Gesamtexporten Deutschlands wichtigste Exportgüter.
Derzeit verbuchen sie aber eine geringere Nachfrage. Die Pkw-Exporte aus Werken in Deutschland gingen im Juli um acht Prozent zurück, meldet der Verband der Automobilindustrie. Damit einher ging auch ein Rückgang der Produktion, die um neun Prozent sank.
Das Einknicken der Exporte sei aber „kein Beinbruch“, berichtet Prof. Carsten Wesselmann, Chefvolkswirt der Kreissparkasse Köln. Insgesamt seien die Exporte im ersten Halbjahr zum Vorjahreszeitraum gewachsen, doch selbst wenn es eine „graduelle Verflachung des Wachstumspfads“ geben werde, rechne er mit einem Wachstum über dem Produktionspotenzial der deutschen Wirtschaft. (mit rtr)
Anzeige
 Druck-PDF herunterladen

Kommentare zum Artikel (0)