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10. Dezember 2018 - 08:59Naspa

Erleben, was noch nicht da ist

von Wolfgang Eck

Sich Immobilien in allen Details vorzustellen, ist alles andere als einfach. Vor allem, wenn sie noch nicht gebaut sind. Die Naspa Immobilien GmbH ermöglicht einen neuen virtuellen Zugang.

Mit der virtuellen Brille wird die Immobilienbesichtigung kinderleicht. (Naspa)
Die persönliche Besichtigung des Traumhauses oder der neuen Wohnung – darauf freuen sich viele Menschen. Wenn die Kauf-Entscheidung aber ansteht und nur eine grüne Wiese zu sehen ist oder alte, kurz vor dem Abriss stehende Gebäude, wird es schwierig bis abstrakt. Früher mussten Architektenpläne oder gut gemachte Illustrationen herhalten und die Fantasie der Interessenten anregen. Doch inzwischen gibt es neue Möglichkeiten. Erste, aber noch relativ kleine Modelle aus dem 3D-Drucker kommen zum Einsatz, und zaghaft beginnt auch die Immobilienbranche virtuelle Realitäten einzusetzen. „Bislang hat es in Deutschland noch kein Unternehmen im Bauträgersegment gegeben, das ganze Häuser mit Virtual Reality – VR – präsentiert“, sagt der Geschäftsführer der Naspa Immobilien GmbH Oliver Schwank stolz. Er sieht sein Unternehmen als Vorreiter und bietet bei einer Vorführung auch den teilnehmenden Journalisten das persönliche Erlebnis per Virtual-Reality-Brille an.
Wenn die Brille sitzt, steht man schon vor dem Gebäude, kann die Türklingel betätigen und sehen, ob die Wandfarbe gefällt. Mit dem Stick in der Hand bewegt man sich in der dreidimensionalen Computerwelt zunächst ungewohnt, denn in Wirklichkeit steht man an einem Fleck. Um sich fortzubewegen, kann man mit einem kleinen Controller in der Hand durch die Räume navigieren oder schnell an einen anderen Ort beamen, zum Beispiel hoch in den ersten Stock.
Jedes Zimmer kann besichtigt werden, wer will schaut mal hinters Sofa oder sogar unters Bett. Der Blick über die Galerie in das ein Stockwerk tiefer liegende Wohnzimmer kann schon zu leichtem Schwindel führen. „Wahnsinn“, so der Kommentar eines testenden Journalisten. Beim Badezimmer zeigt Schwank, wie die Farbe der Fliesen oder andere Einrichtungsdetails verändert werden können, um einen Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen. Auch die Küche kann einfach mal in einen anderen Raum verschoben werden. Ausstattungsvarianten wie Parkett oder Designboden sind genauso wählbar wie Dusche statt Badewanne. Die neue Technologie vermittelt das Gefühl, Teil einer anderen Welt zu sein. Bisher ist das Konzept vor allem bei Videospielen erfolgreich.

Kunden sind begeistert

Drei Häuser in Kiedrich bei Wiesbaden mit jeweils ab 155 qm Wohnfläche hat die Immobilientochter der Naspa im ersten Schritt programmieren lassen. „Ein schlüsselfertiges Haus zum Kaufpreis ab 620.000 Euro ist für viele eine der bedeutendsten Investitionen im Leben. Da ist jeder gerne ganz sicher“, sagt Schwank. Dem Kunden wird sehr realitätsnah gezeigt, wie sein Haus und die nahe Umgebung zukünftig aussehen.
Selbst der Blick vom Balkon auf das Nachbargrundstück ist machbar. Das Softwareunternehmen bekommt die CAD-Pläne vom Architekten und hat in nur 14 Tagen das Haus programmiert. „Die Investition kostete zwar immerhin rund 25.000 Euro. Wenn wir Bauträgerprodukte bekommen, werden wir das aber sofort wieder machen. Das wird aus unserer Sicht innerhalb der nächsten Jahre viel billiger, je häufiger die Technologie eingesetzt wird“, berichtet Schwank.
Ob jung oder alt – bisher hat die Naspa Immobilien GmbH sehr positives Feedback von den Kunden bekommen. Nicht nur, dass wichtige Informationen für die Entscheidung geboten werden. Sollten mehrere und weit auseinander liegende Objekte in Frage kommen, können diese in kürzester Zeit in Augenschein genommen werden. Die Brille sei aber nur ein einzelner Schritt in die Zukunft, schwärmt Schwank.
Aus seiner Sicht wird die nächste Stufe sein, dass man mit seinem Smartphone mit 3-D-Projektionen, ohne Brille und ohne zusätzlichen Monitor virtuelle räumliche Abbildungen entstehen lassen kann. Das Gebäude und die Räume könnten mit dem Zwei-Finger-Ziehen gezoomt werden und scheinen – ähnlich Hologrammen – als virtuelles Bild frei im Raum zu schweben. Man kann die Größe verändern und vielleicht sogar raumfüllend machen. Dann ist die Zukunft da.
Und die Veränderungen kommen immer schneller. Im Moment hängt die Brille im Wert von rund 2.000 Euro noch an Kabeln, das neueste Modell braucht schon keine mehr und wird günstiger. Für die Naspa Immobilien GmbH ist es inzwischen mehr als ein Test, es ist gelebte Realität. Schank ist überzeugt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis VR auch im Immobiliensektor zum Standardangebot gehört.
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Über die Naspa Immobilien GmbH


Die Naspa Immobilien GmbH (NI) ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden. An acht Standorten im Naspa-Geschäftsgebiet beschäftigt sie 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zwei Auszubildende. Die NI hat in den vergangenen 25 Jahren mehr als 10.000 Immobilien verkauft. Virtuelle Realitäten sind vom Computer berechnete Welten. Die gängigste Methode, in diese einzutauchen, ist der Einsatz von VR-Brillen. Sie blenden die Umgebung komplett aus und zeigen dem Träger die dreidimensionale, interaktive Computerwelt. Die Geräte sind also streng genommen keine Brillen, sondern am Kopf getragene Mini-Bildschirme.
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